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BeitragVerfasst am: So Okt 21, 2012 10:39 am Antworten mit Zitat
DerOlleFulci


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Soo, lange ist es her, aber so ist das, wenn man nicht gleich ein Review schreibt. Schnell wird alles auf die lange Bank geschoben. Und dann ist Streß auf Arbeit in der Uni. Studenten die Praktika in der VL-freien Zeit machen, Bacheloranden die man betreut und dann fängt auch noch das Semester an. Nebenbei hat man ja noch seine "eigentliche Arbeit", die nicht aus Studenten besteht und schnell ist der Tag gelaufen und man hat zu nix mehr Bock... naja, und so weiter halt.

Shaun (nur echt mit dem roten Klecks) hatte mich auf dem ZA 5 (eine Reihe die ich seit der 2 besuche) auf die Reiseleitung hingewiesen. Irgendwie war mir da eine "legendäre Sache in einem Bunker" schon um die Ohren geflogen und so war mein Interesse schnell geweckt. Zumal ich gerne alternative Veranstaltungen kennenlernen wollte im den inneren Zombie auszuleben. (Das ZA 2 war chaotisch, hatte aber den "neu" Bonus, bei der 3 war es etwas besser, die 4 war aus NSC-Sicht fast grandios (abgesehen von den Aufstehmännchen-Spielern), doch die 5 eine herbe Enttäuschung. Man hatte das Gefühl, daß man die ganze Sache auch ohne Orga hätte machen können und genausoviel Spaß gehabt hätte. Da schaut man sich doch gerne mal um.)

Also informiert und lange nichts gefunden, außer daß Infos irgendwann kommen sollen. Hmm. Letztendlich dann einigermaßen kurzfristig entschlossen, und damit es Sinn macht die lange Strecke zu fahren (etwa 540 km) gleich mal einen Kumpel in Arnhem besucht. Eine Woche vorher wurde mir nochmal bewußt, daß ich da für eine 8h-Con fast so weit fahre wie für ein gutes Elben/Elfencon oder das Epic Empires. Ach Gott. Egal, es soll gut sein und man sieht ein paar Leute wieder.

Also erst mit dem alten Kistchen (feiert bald 20sten) nach Arnhem gefahren, dort übernachtet und schön vorgewärmt mit Trash- und Zombiefilmen. Auf dem Rückweg Station gemacht in Nörvenich. Irgendwie hab ich mich zeitlich doch etwas verschätzt, ich fahre ja schon eher gemütlich (ökologisch, ökonomisch und sicher) auf der Autobahn (110 m/h im Schnitt, ganz ehrlich, wenn ich manchmal die Leitplanken sehe, dann fahr ich lieber langsam und komme an als zu heizen und dann da irgendwo drinzuhängen), aber die vielen Landstraßen... dank Navi habe ich es auch gefunden. Ohne das Teil wäre das letzte Stück vielleicht doch nicht so einfach geworden.

Und dann ist das Rummelplatz und Kinder rennen umher. Hmm, bin ich denn hier richtig?
Glücklicherweise fand man dann doch schnell die Schildchen und ich kam gerade noch vor offiziellem Beginn zur Ansprache. Hurra hurra, die Zombies sind auch schon da. Eine unterschwellig hektisch wirkende, aber freundliche Reiseleitung begrüßte einen.
Shaun ist da, und Jesus! Und Liadain hat eine Schwester. O-ha. Und das mit den Leckereien war auch schon gepetzt.
Anschließend erstmal hoch ins Türmchen. Ah. Mehr Zombies. Sehr gut. Und Essen war auch schon da.

Tja, so schnell war dann doch erstmal nix. Ist ja meistens so beim LARP, also ein bißchen warten. Allerdings auch noch nicht Zombie sein. Erstmal Protestaktion. Pro Zombies und Zombierechte. Gut, da bin ich schnell für zu haben. Die Gardenparty-Besucher waren nicht so erbaut darüber, allerdings konnte man sich dort gleich über Zimplant (das ist so modern!) und Zimpotent informieren, was ich irgendwie reizvoll fand.
Hier gab es auch gleich die ersten Begegnungen mit den Spielern. Ja, man hatte das 50er Jahre / FIDO Thema schön aufgegriffen. Es wirkte wirklich ein bißchen wie im Film. Oder auch aus einem der alten Fallout (1 & 2) Handbüchern entsprungen. Wunderbar.

Später wurde man dann umgemodelt zum ... Kuchenjuristen. Das nächste Oberhemd (gut, daß ich so viele mithatte). Immer noch kein Zombie! Aber dafür durfte ich Kuchen kosten was meinen inneren naschhaften Waldelfen doch sehr erfreut hat. Eine schöne Idee mit dem Hausfrauenbund und der Kuchengala. Da waren wirklich viele leckere Dinge dabei. Bis man zu dem einen schlumpfblauen Kuchen kam, mit den feixenden Mädchen dahinter. Erst irritiert von der unkonventionellen Farbgebung (auch im Inneren), dann der Geruch (ich dachte schon bäh, doch einer mit Alkohol, naja, da mußt du halt mal durch). Dann diese erwartungsvollen Gesichter, hinter denen ein schalkhaftes Grinsen lauerte. Uuggggh. Bäh, das muß wirklich mit irgendwas alkoholischem sein so eklig wie das schmeckt. Kurz darauf wurde mir bewußt, nein, das schmeckt auch so scheußlich.

Immerhin, wir waren doch sehr beeindruckt davon daß man solch eine Aktion durchgezogen hat und haben glaube ich den 3. Platz "für die gute Nutzung der knappen Ressourcen" gegeben.

Ich muß schon sagen, das Kuchenbüffet war schon ein fairer Ausgleich dafür, daß ich so wenig Zombie war.
Naja, gut, und die voranschreitende Zeit saß uns etwas im Nacken. Man sollte sich für jeden Kuchen interessieren (was für mich auch ok ist) aber natürlich zieht sich dann alles ein wenig.

Tja, einiges vom folgenden Teil mit den vielen Lobreden, ZIMBO-Shows habe ich dann verpaßt, allerdings planten wir ja schon an dem nächsten Einsatz und der Kuchenbewertung. Letzteres war auch wirklich schwer. Es gab echt viel guten Kuchen. Wir hatten nach Geschmack, Konsistenz, Optik und wer weiß was zu bewerten und nur 3 obere Platzierungen vorzunehmen. Und Geschmackssache ist eben auch keine eindeutige Sache.
Irgendwann hatten wir uns durchgerungen.

Zwischendrin Shaun am Grill. Feierlich.

Jaja, und dann später kam die Aktion Zeugen der Auferstehung. Wir haben lang und viel geplant. Uns überlegt: Wie machen wir das? Wie verhindern wir, daß eine Geiselsituation entsteht, die sich bis nachts um 4 hinzieht? Wie weit gehen wir? Es ist vermutlich zwar ein One-Shot, dennoch wollten wir auch keine liebevoll gestalteten SCs über den Haufen schießen. Was sind unsere genauen Forderungen? Ziehen wir einfach mit ein paar befreiten Zimbos ab?
Wir waren sogar bereit uns beißen zu lassen.

Nun, letztendlich wurden wir dann doch relativ schnell entsorgt. Naja, gut. So konnte ich endlich Zombie sein. Leider war dann nicht mehr so viel von der Veranstaltung über, und selbst als wilder Zombie kam ich gerade mal in den Außenhof, bevor sich mein fauliges Hirn über den Platz verteilte.

Letztendlich war ich dann doch ganz froh auch irgendwann ins Bett zu kommen, nachdem wir verzeifelt versucht hatten, Kuchen und Eis nicht schlechtwerden zu lassen. Und nach einigermaßen Nachtschlaf dann nur noch 540 km heimwärts...
Aber mit dem Gefühl, "es hat sich doch gelohnt".

Das war das bisher kürzeste Con für das ich so weit gefahren bin. Gut, ich habe den Kumpel in Arnhem besuchen können, ohne das wäre es wirklich krass gewesen. Aber ich war doch beeindruckt von der Veranstaltung. Zwar nicht ganz das übliche Zombiespiel und der innere Zombie war auch zu wenig unterwegs, aber doch schön. Sowas macht Lust auf weitere Veranstaltungen von und mit dem Team Reiseleitung.

Hiermit also ein gammeliges Dankeschön aus feinem halbverwesten Zombieherzen. Smile
Auch die Spielerschaft und Mitzombies hatten alles schön umgesetzt, das Schminkteam welches oben so geduldig ausharrte.
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Verfasst am: So Okt 21, 2012 10:39 am
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