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die-reiseleitung.forenking.com Foren-Übersicht » Die Verdammten - in der blutigen Hölle der lebenden Leichen» Reviews oder Fotos irgendjemand?
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Reviews oder Fotos irgendjemand?
BeitragVerfasst am: Di Sep 01, 2015 10:42 pm Antworten mit Zitat
DerOlleFulci


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Ich würde hier mit einem review den Anfang machen (und wohl auch fast der einzige bleiben) aber momentan habe ich noch zu viel um die Ohren. In einem Satz gesagt war es aber wieder schöööön!

Links zu Fotos gern auch hier, nicht jeder ist bei gewissen "sozialen Netzwerken" angemeldet.
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2015 1:24 am Antworten mit Zitat
Langer


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Dann fange ich doch einfach mal an und nutze diesen Thread, um ein paar Sachen loszuwerden:

Erstmal: Hallo, ich heiße Carsten und ihr kennt mich vielleicht als "den großgewachsenen NSC-Typen". Ich war zum aller ersten mal auf einer Veranstaltung der Reiseleitung und sogar zum ersten mal auf einer Zombiecon. Um schon mal das wichtigste vorne weg zu nehmen, ich habe einige tolle Momente erlebt und sehr viel Spaß mit dem ganzen gehabt Smile


Am ersten Tag durfte ich einen der fünf Ausbilder spielen. Diese Rolle hat gerade mir als NSC-unerfahrenem einiges abverlangt, denn als Neuling ein Dutzend teils schon erfahrener Spieler sowohl auszubilden, zu unterhalten und dabei ständig Präsenz zeigen ist nicht ohne. Zum Glück hat Franz da sehr gute Vorarbeit geleistet und auch den Austausch der Ausbilder untereinander angeregt. Letztlich konnten wir sogar einen ziemlich guten Zeitplan für den Ausbildungsblauf aufstellen - der leider aber auf Grund des verspäteten Beginns nicht mehr allzu nützlich war. Auch wenn vieles improvisiert wurde, hoffe ich doch, dass meine Schützlinge in Zug 4 ("Die fantastische Vier") gut unterhalten wurden und auch etwas für den Überlebenskampf gelernt haben. Kampfgeist hattet ihr jedenfalls, allerdings scheint ihr später aufgeteilt worden zu sein, was vielleicht nicht ideal für den Teamgeist ist. Außerdem habt ihr später hoffentlich zumindest ein bisschen getrauert, als Unteroffizier Schmidts Leiche gefunden wurde :>
Am ersten Abend hatte ich auch einen meiner intensivsen Momente, als mein Zug von ausgerissenen Zombies umstellt war und es einige Male echt knapp wurde. Den Ausbruch fand ich sehr gelungen - allerdings habe ich nicht mitbekommen, ob jemals aufgeklärt wurde, wer den Wachmann ermordet und die Zombies freigelassen hat...


Am zweiten Tag habe ich mit meinem Buddy Niels (Ausbilder McKoy) dann diverse, hauptsächlich menschliche NSC-Rollen ausgefüllt. Bei unserem ersten Einsatz am Vormittag wollten wir Paraplue als eher harmlose Überlebende statt Action ein bisschen Charakterspiel bieten - auf Grund des sehr forschen Auftritts der PP-Patroullie mit itchy-trigger-finger-syndrom wurde Niels aber prompt erschossen und ich recht ruppig in die Gefangenschaft verschleppt (keine Sorge, OT war alles okay). Da konnt ich als "Zivilist" am eigenen Leibe erfahren, was für ein mieser Haufen Paraplue doch ist, dass sie erst meinen Freund erschießen und mich dann für meine Trauer noch verprügeln. Persönliches Anliegen: Einen der Rekruten, der mich bewachte, habe ich mit einigen Äußerungen provoziert, die ich im Nachhinein auch als OT sehr geschmacklos empfinde - dafür bitte ich um Entschuldigung.
Nun, zumindest eurer Ärzte, Geistlichen und ins besondere Psychologen hatten ein Herz für mich (insbesondere letztere. Beste Grüße von "Hans"!) Ich hoffe, ich konnte mit dem langwierigen, wenn auch improvisierten Charakterspiel ein paar Zweifel an Paraplue bei euch säen Wink

Übrigens, zumindest Vormittags war eure Sicherheit echt auf Zack. Auch wenn ich dauernd nach Auswegen geschielt habe stand immer eine Wache schussbereit parat, und die Frau Psychologin konnte mich lesen wie ein Buch und jedne Fluchtplan im Vorfeld erkennen. Puh - zum Glück durfte ich später gehen.


Beim spontanen Auftritt "Überlebende, die vor einer Horde Zombies fliehen" stellte sich ml wieder die sehr... praktische Art der PP-Truppen heraus. Da konnten wir noch so erbärmlich humpeln und um Hilfe schreien, die kamen erst aus der Basis, als die Zombies schon auf uns lagen. Und dass mein sich windender Überlebender kommentarlos einen Knüppel auf den Kopf bekommt, noch bevor der Zombie, der meine Eingeweide frisst neutralisiert wurde, war schon ziemlich kaltschnäuzig - Gewissen sieht anders aus Wink

Übrigens sind sowohl das als auch der Auftritt der Road Hawks mit dem gezähmten Zombie auf unserem eigenen Mist gewachsen, da hatte die Orga nichts mit zu tun. Das hat mir übrigens sehr gut gefallen - wir hatten einige "fest eingeplante" Rollen für Orga-induzierten Plot und dazwischen Freizeit, in der uns größtenteils freie Hand gelassen wurde. Fand ich persönlich super, es gab immer Action für mich, mal im kleinen mut Niels, mal im größeren mit koordinierten Gruppen aus dem Plotbuch.


Die Zeugen der Apokalypse waren dann die nächste größere Sache. Auch das hat Spaß gemacht, nur haben wir da zugegeben den Plot ein wenig gesprengt, weil wir die Tanzmäuse nicht mitentführt haben (... Missverständnis, aber schon ein blödes) und so viel zu wenig Zeit zum foltern hatten. Schade. Zumindest war ich sehr froh, dass der Hinterhalt glückte und sich Paraplue ergeben hat, anstatt das alles in eine Schießrei ausartet. Da hatte ich meine größte Befürchtung.
Naja, aber das hat PP dann ja wieder mit der wohl schlechtesten Rettungsaktion der Geschichte wieder wett gemacht xD Aber im Ernst, die eigenen Geiseln durchsieben geht gar nicht. Da hättet ihr auch zu Haus bleiben können, hättet ihr Netto vermutlich weniger Männer verloren.



So, und nun nochmal mein großer Auftritt als Doktor Hofstätter. Sehr cool vom Aufbau und Szenario her, mit den vielen Untoten im unübersichtlichen Gelände und dem Helikopterwrrack. Leider ein wenig zu effektiv, möchte man meinen, denn die Rettungsaktion war das reinste Chaos. Da war vom Drill des Vorabends nur wenig zu sehen, nur ein blobartiges Vorwärtsbewegen des PP-Trupps ohne ausreichende Geländesicherung. Meine Lieblingsszene: Ein Soldat läuft an meinen Helikopter heran und schreit mich an, ich solle herunter kommen, und wir noch bevor er den Satz beenden kann, von einem Zombie aus der Pilotenkanzel angefallen und gebissen. Ernsthaft? Nicht mal ein Blick zur Seite?^^ Ehm, nein, ich warte dann erst nochmal hier oben, vielen Dank :P
Letztlich bewegte mich dann auch nur die Androhung, mich dort zu lassen, vom Heli herunterzuklettern, und nicht die Sicherheit der Umgebung. Im dann panisch ausbrecheden Rückzug (im Grund ein Sprint zum Ausgang) war es auch kaum verwunderlich, dass ich von einem Zombie gebissen wurde. Und auf meine wiederholte Anordnung, doch bitte auch meine Unterlagen aus dem Gelände zu bergen, wurde vom ranghöchsten Offizier mit Abweisung reagiert. Leider war der Major zu dem Zeitpunkt auch schon Zombiefutter, der hätte vielleicht die Truppen noch gesammelt und das erledigt.

Nunja, als gebissener und kurz darauf Arm-amputierter Dr. Hofstädter hatte ich noch einiges an Spaß damit, die Damen und Herren von Paraplue zu schikanieren. Ich habe da hoffentlich niemandem OT auf den Schlips getreten :3 Nehmt es einfach als Revanche dafür, dass ihr den Überlebenden Hans so mies behandelt habt Wink

Allerdings gab es da auch ein paar Problemchen. Mein Briefing über die Rolle des Dr. Hofstätter bestand lediglich daraus, dass ich ein brillianter, wichtiger Physiker sei der an Zombies forscht (?) und den die Spieler mit seien Unterlagen aus einem Heli retten sollen. Das wars dann aber auch wirklich schon. Dass Dr. Hofstätter eigentlich für den Endschlachts-Plot relevant sein sollte und die Spieler schon mal darauf einstellen sollte, dass ihnen später am Abend eine riesige Zombieherde begegnen wird, habe ich erst hinterher erfahren.
Das führte dann dazu, dass ich nach einigem Spiel recht planos im PP-Lager herumsaß und nicht wusste, was ich tun soll. Eigentlich wollte ich die Orga dann fragen, was mit der Rolle werden soll, aber leider war kein Ansprechpartner da - das war wohl auch Pech, da Franz ja kurz vorher von Zombies gefressen wurde und deswegen IT nicht dort sein konnte. Außerdem hatte ich IT das Problem, das alle von mir wissen wollten, was ich denn eigentlich so tolles erforsche... was ich aber OT selbst nicht wusste. Klar hätte ich da was erfinden können, traute ich aber nicht, weil ich nichts ins Spiel werfen wollte, was die Orga nicht freigegeben hatte. Deswegen musste ich auch die zugeknöpfter Konzerschnösel-Nummer auf die Spitze treiben und alle Fragen abwürgen.
Naja, nachdem ich das Personal noch ein wenig schikaniert habe, wurde mir langweilig und im Glauben, meinen Part erfüllt zu haben (da man mir sonst nichts gesagt hatte, hatte ich wohl Entscheidungsfreiheit) ist Dr. Hofstätter bald darauf an den Spätfolgen des Zombiebisses und der Amputation unter Ausspielen der Symptome verstorben (und bekam erst *danach* ein Messer in den Kopf).

Ich war schon ein bisschen enttäuscht, als ich später im NSC-Lager herausfand, dass für die Rolle noch Pläne bestanden haben. Allerdings war das Finale als Zombie ebenfalls super spaßig - bis heute kann ich nicht abschätzen, ob es als einarmiger Professor, den es zu eskortieren gilt, mehr Spaß gehabt hätte.

Eine Anmerkung zum Finale selbst: Der allerletzte Showdown vor dem Tor war zwar cool, aber an sich haben mir die Kämpfe in Bewegung und im weniger übersichtlichen Gelände besser gefallen. Es sieht immer ein wenig blöd aus, wenn alle Zombies erst umfallen, dann aufstehen, X-en einmal um die Ecke schlendern und sofort wieder da sind. Da fand ich die Gefechte, wo der Trupp dauernd in Bewegung war, sich in alle Richtungen umschauen musste und die Zombies außer Sicht aufstehenden konnten atmosphärisch dichter.

Dann nochmal Kudos an die Zombies, die trotz ihrer nicht so hohen Anzahl alles gegeben haben, um die Spieler auf Trab zu halten!



Abschlussfeedback: Wie gesagt hatte ich sehr viel Spaß auf der Veranstaltung. Allerdings muss ich sagen, bin ich froh darum, als NSC da gewesen zu sein. Es gab vielfältige Rollen, Raum für Kreativität und immer Action. Das war nämlich leider, nachdem was ich von einigen SCs gehört habe (Disclaimer: Feedback aus zweiter Hand), für diese nicht so der Fall. Am Samstag soll es wohl für einige Leerlauf gegeben haben, rumsitzen in der Basis, öder Wachdienst oder ereingislose Patroullien. Es kommt ja nicht von Ungefähr, dass wir als NSCs einige SCs IT zum Desertieren von Paraplue überreden konnten (die dann OT quasi selbst NSCs wurden). Ins besondere ist diesen Spielern negativ aufgefallen, dass nach dem doch sehr nach hinten gerutschten Zapfenstreich am Freitag (ca. 3 Uhr) der Zeitplan des Folgetages nicht angepasst wurde und sie um 6 Uhr aus dem Bett getrommelt wurden - und das ohne Payoff! Die SCs durften dann erstmal eine Weile herumsitzen... Geht in meinen Augen gar nicht. Wenn man die Spielre schon nach so kurzer Zeit wecken will, muss für die auch was dabei rausspringen - sonst lasst sie schlafen. Ich als NSC lag gemütlich bis 9Uhr im Bett. Gut, aber dazu können sich die Spieler ja selbst äußern.

Das sind weitere Gründe, warum ich mich im Nachhinein als NSC besser beraten fühle. Ansonsten muss ich aber auch sagen, dass mir auf Grund des Settings - Paramilitär und so - und der Condauer - anderthalb Tage - als SC vermutlich das gefehlt hätte, was die Reiseleitungs-Cons in allen Erzählungen, die ich kenne, stets so ausgezeichnet hat: Die superdichte, quasi ununterbrochen dicke Atmospähre für die Spieler. Zum einen ist es natürlich nicht gerade leicht, eine gut ausgerüstete Militärtruppe mit zahlenmäßig unterlegenen Zombies auf Trab zu halten. Zum anderen ist so ein Contag dann doch eben lang, und Downtimes quasi unvermeidbar. Ich weiß das war die erste längere Con und betrachte sie als alles andere als einen Fehlschlag. Aber für meine nächste Buchung würde ich mir wieder eine klassische Ein-Abend-Con wünschen mit bekannten Stärken, und dann auch mit mir als SC Smile



Zusammenfassung: Für SCs vermutlich aber nicht so dicht wie klassische Reiesleitungs-Cons und mit noch ein paar Baustellchen.
Als Erstling und NSC aber erstklassig, bis auf kleinere Probleme mit dem Briefing und der Zeitplanverschiebung am ersten Abend.



Edit: Kurzer Nachtrag
- Dass die sanitären Einrichtungen nicht der Hammer waren ist mittlerweile bekannt. War mein persönlicher Hauptgrund, warum ich Samstag Nacht abgereist bin, auch wenn ich eigentlich noch Bock auf Aftershow gehabt hätte.
- Für meinen Geschmack wurde auf der Con etwas zu viel geballert. Wir haben nicht umsonst Nahkampf gedrillt und Schusswaffen nur als Sicherheit mitgehabt. Vielleicht sollte man da in Zukunft genauere Richtwerte ausgeben, zB. max. 20 Schuss pro Spieler. Ich weiß, die Paraplue produziert Munition, aber IT war der Trupp schon zwei Wochen in Feindgebiet und wurde sicherlich nicht dauernd neu versorgt. Zombies aus der Distanz niedermähen bringt wenig Spannung, daher sollte Nahkampf immer die erste Wahl bleiben. Oder man bestraft die Spieler härter und sagt, dass zB für jeden gefallenen Schuss drei Zombies direkt respawnen dürfen (= drei neue Zombies, die IT vom Lärm angelockt wurden).


Zuletzt bearbeitet von Langer am Mi Sep 02, 2015 11:15 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2015 1:00 pm Antworten mit Zitat
Labertasche


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Aloha,

da der Lange den Anfang gemacht hat möchte ich angesichts meines trost- und zombielosen Arbeitstages hier auch ein bisschen meinen Senf dazugeben.

Also: Huhu, ich bin die Maike ("Emma" bzw später dann "Soldatin Ludwig", auch wenn ich auf den Namen nicht mehr so gut reagiert habe 8)
Ich habe vorher nur den GraveRave mitgemacht, hab also nicht allzu viel direkte Vergleichsmöglichkeiten. Dort wie hier hatte ich allerdings einen Heidenspaß! :D

Ein wenig zu murren gibt es, klaro - der Leerlauf am Samstag und das niedrige Bedrohungslevel (auch wenn sowas in der echten Apoklaypse bestimmt auch vorkommen wird). Eine Schminkerin berichtete, dass cirka drölfzig Statisten kurzfristig abgesprungen waren, daran ist natürlich nicht die Orga Schuld. Sicherlich mega schwierig, das richtige Verhältnis N/SC : Zombies hinzukriegen; ich kann da leider auch nur maulen und keinen handfesten Vorschlag machen. Wenn man mehr Zombies als N/SCs castet hat nachher die Hälfte der Zombies nix zu tun.

Man musste auch ein bisschen Glück bei der Verteilung der Missionen haben, glaube ich - von vielen, vielen coolen Geschehnissen habe ich erst hinterher erfahren: Stellungskampf, Überfall (obwohl der ja improvisiert war), den Verrat (da war ich dabei, sehr zum Leidwesen meines SCs Wink und die Geiselnahme... DAS fand ich ja mal richtig "klasse" - im Sinne von: ich larpe, um Erfahrungen zu sammeln, die ich im normalen Leben nicht machen kann. (Zu wenig Dauerstress und Adrenalin. Trotz Kind)
Langes Gesabbel, kurzer Sinn: Für zukünftige Apokalypsen fände ich mehr derartige Extremsituationen sehr toll.

Insgesamt sehr gelungen, find ich; zumal die Orga noch keine längere Veranstaltung hatte. Dass da nicht alles glatt läuft und noch Kinderkrankheiten auftreten ist normal. Ich werde, sofern ich kann, beim nächsten Mal wieder mit dabei sein! Gerne wieder auf dem Gelände - aber wenn sich etwas weiter nördlich was findet, wär ich auch nicht traurig Wink

Last but not least möchte ich noch wen grüßen =)
"Charly", meinem ersten buddy, der mir leider vor der Nase weggefressen wurde (sorry nochmal D: ) und dessen Taschenlampe mir den Pöter gerettet hat!
"McCoy", unserem Ausbilder, für seine sehr großartige und konsequent durchgezogene Darstellung eines Neuseeländers, und
"Feldwebel Hellbrock", dem ich dann zugeteilt wurde. Wenn mal wirklich Apokalypse ist, dann nur mit einem Anführer wie Hellbrock! (Und dem 2. Zug)


Zuletzt bearbeitet von Labertasche am Do Sep 03, 2015 7:39 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Aus NSC-Perspektive
BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2015 9:01 pm Antworten mit Zitat
Ela


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Nach dem sehr langen, konstruktiven Post über mir kann ich eigentlich nur noch sagen:

Ööööööäääääüüüghhh! *nomnomnom* *rülps*

Lecker wars. Bisschen zäh, der eine oder andere Uniformierte, und ich mag mein Essen eigentlich lieber gut durch als al dente. Ein bisschen sauberer wäre auch nett gewesen, aber selbst meine auseinanderfallende Mutter sagte mir zum Frühstück noch: "Dreck reinigt den Magen, Kind, und jetzt öööäääärgggrrll!"

Wie könnte man dem widersprechen? Und Fast Food kann man eh nur schwer widerstehen, wobei ich sagen muss, dass es schon blöd ist, wenn das Abendbrot schneller ist als man selbst. Aber dafür hatte es schon seinen Reiz, dass es sich gewehrt hat. Sagen wir.. unentschieden, okay?

-----------------

Aber mal im Ernst. Hi, ich bin Ela, die, ich zitiere, "rothaarige Zombietante, die eh NIE Loot dabei" hatte. Zumindest nicht, wenn die besagte Gruppe geguckt hat. Hinterher hatte ich dann nur für euch extra Munition dabei, aber da hattet ihr dann keine Lust mehr zu looten. Wink

Trotz einiger Jahre Larperfahrung und -Pause war das mein erstes Zombie-Ding und ich hatte sehr viel Spaß. Viele, viele nette coole verrückte Menschen, die ich kennen lernen durfte und von denen ich hoffe, dass man sich auf dem nächsten Event wieder begegnet.

Positives:
- Vorab ein riesengroßes Lob an die Maskenbildner - euch als "Schminker" zu bezeichnen wird euch allen in keinster Weise gerecht. Das Wochenende wäre ohne euch ein ganzes Stück weniger gruselig gewesen.
- Locationwahl. Abgesehen davon, dass wir teilen mussten und irgendwie wohl ein paar Grüppchen ihre Blasenfunktionen nicht unter Kontrolle bekam, war das Ambiente großartig. Allein die Bunker und das Knirschen der Ketten, während man darauf lauert, dass die Tür endlich ganz aufgeht..
- NSC-Organisatoren - waren jederzeit ansprechbar, wenn auch häufig mit arbeitsverweigernden Funken ausgestattet. Langweilig wurde einem auf Zombieseite eher nicht, und taktische Angriffe ohne Absprachemöglichkeiten sind eine nette Herausforderung.
- die Verpflegung: Lecker! NOM!

Negatives:
- die Duschen.. ja, ich weiß. Ich Mädchen, ich. Aber ich hasse kalte Duschen, vor allem mit einem Liter Öl in den Haaren. Wink Von der Tatsache mal abgesehen, dass die Duschen auch extrem dreckig waren und wir für eine davon ewig gebraucht haben, bis wir sie wieder AUS hatten. Da die Nacht eh schon recht kalt war, war das schon ziemlich blöd.
- Die Bunker waren gefühlte zwanzig Grad kälter als draußen, da kam selbst der Schlafsack nicht mehr gegen an. Nicht eure Schuld, aber mann, ich hätte echt gern irgendwo eine Deko-Mülltonne gehabt und sie angezündet neben mein "Bett" gestellt..
- zum Thema Verpflegung: Es gab oft Probleme mit den Benachrichtigungen. Das Essen kam, wenn man grad unterwegs war oder zur Maske musste, und wenn man zurückkam, waren die hungrigen Zombieheuschrecken über das Feld gezogen. Zum Glück wurden dann ab Samstag zumindest Naschereien parat gestellt, so dass man sich mit Süßigkeiten vertrösten konnte, bis es wieder was richtiges gab.
- Teilweise das Ausspielen bzw. NICHT-Ausspielen der Verwundeten. Ja, wir sind langsame Schleicher, und ich bewundere die Muni-Spar-Taktik.. aber wenn euch ein sterbender Zombie erwischt, erwischt er euch auch trotz mangelnden Kopfes, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Dazu noch ergänzend: Es ist natürlich klar, dass im Eifer des Gefechts vieles dazwischen funkt. Ganz besonders fallen mir da zwei Dinge ein: Um Verletzungen zu vermeiden, wurde ein "Kopf ab" nur angedeutet - so weit, so gut.. aber ich habe trotz diverser Mutationen hinten keine Augen, und wenn mich dann keiner anbrüllt, dann kau ich halt auf meinem Opfer herum. Wink Zum Glück konnte das Chaos aber revidiert werden. Danke, dass du, lieber Spieler, nicht durchgezogen hast (aber nächstes Mal brüll lauter! ^^), und - oh du Mahlzeit in spe - Gott sei bedankt für die gute Panzerung, an der meine fauligen Finger offensichtlich abgeglitten sind, bevor deine Kumpel dich gerettet haben.
Und das zweite war die Supertruppe, deren Anführer mich so schändlich von oben herab erschossen hat (aber Hut ab, genial, das Labyrinth so auszubooten). Dass ich dich dann versehentlich wirklich gekratzt habe, tut mir aufrichtig leid. Solltest du demnächst tatsächlich Hunger auf Gehirne bekommen - ich bin unschuldig! Ich wollte dir auch keinesfalls unterstellen, dass du die Verwundung bewusst nicht ausspielst, aber das ist aus NSC-Perspektive immer schwer zu erkennen, ob da wirklich Char-Play hintersteckt oder der Spieler einfach nur nicht sterben möchte.

Meine Highlights:
Das Opfern eines Spielers, um seinen Trupp zu retten ("GRANATE!" - *bäm*), sehr stylish, da gabs sogar mal eine kleine Gänsehaut.

"Da kommen die Kinder!" - "Unsere oder deren?"

Blümchenromantik in der blutigen Hölle der singenden und kichernden Leichen.

Sämtliche Zombiewitze und -Lieder, die einem auf so einem Marsch einfallen..

Das kleine Mädchen, das leider das Pech hatte, beim Paintball nur kurz aufs Klo zu müssen, als Zombie-Ela grad Wasser für die Maske geholt hat.. aber der Schrei war schon recht beeindruckend.

Endschlacht-Spieler, der sich bei der Orga-Abspann-Rede zufällig zu mir umdrehte und ernsthaft zusammen gezuckt ist, als ich ihn aus toten weißen Augen angestarrt habe. *hach*

Die Knöpfe an Jans Hemd.. wahre Freundschaft!

So, das war jetzt noch so ein Roman. Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen:
Blaue Flecke sind was für Anfänger, meine sind LILA! Und.. haben die Mücken da an einem Uranleck geschlürft oder was? Ich seh aus, als ob ich bald Superkräfte haben werde!
Ich hatte wahnsinnig viel Spaß und freue mich, wenn ich auch beim nächsten Mal wieder dabei sein darf.
(wer mich kontaktieren möchte, kann das gern per PN oder Email tun oder hinterlässt seinen FB-Namen).

Ach ja.. finally.. FOTOS?!

Ela

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"Öööööäääärrgghh..!"
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Aus Sicht des NSC Koordinators
BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2015 11:42 pm Antworten mit Zitat
Janikus


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Freunde der Leichten Unterhaltung!
Ungewöhnlich, das soviele Reviews in so Kurzer Zeit und dann auch noch hier im Forum auftauchen, aber schön zu sehen das das Forum noch genutzt wird!

Erstmal die anderen Reviews durchlesen......

Aha soso.....

@Langer: Schöne Review, auch wenn du Hier und Da auch das IT Verhalten der SC Mitbewertest, was meiner Meinung nach nicht ganz Fair ist, bzw nicht zu einer Produktiven Review gehört.
Hier ist es wirklich mehr ein Persönlicher Erfahrungsbericht als eine Konstruktive Kritik, ist aber auch OK

@Ela: Du schreibst schon eher das, was man sich unter einer Ordentlichen, Konstruktiven Kritik vorstellt.
Ja, das Outfit ist schon bewusst Provokant. Schließliich sollen sich die SC sich ja nicht nur vor blutigen Wunden und Fiesen Zombies fürchten, sondern auch vor Fiesen Outfits

Nun, da ich die bisherigen Kritiken gelesen und Bewertet habe, will ich auch mal ein Bisschen Feedback geben.
Nur womit fang ich an....?

Natürlich mit dem
POSITIVEN:

- meine NSC´s: ihr wart eine Super Truppe, einer Verrückter als der Andere, eine Gruseliger als die andere! Danke das ihr mir immer "gehorcht" habt und auch Konstruktive Vorschläge mit habt einfliessen lassen. Danke auch dafür, das ihr mit mir Umsichtig umgegeangen seid, wenn ich gerade mal Matrix gespielt hab (Anm.d.Red.: Jan meint: Einen Funkspruch bekommen zu haben). Besonderer Dank gilt sovielen neuen Zombies, die sich super eingefügt haben und für jeden Schabernack zu haben waren.
Eure Motivation, immer und immer wieder, vor allem die erste Hälfte des Samstags, gegen die Überlebenden anzustürmen - TOP!
Es ist einfach ein Tolles Gefühl, wenn man zu einer "Einheit" verschmilzt

- Der Maske: SUPER JOB! einfach nur Geil, was ihr da wieder Rausgehauen habt. Vielen Dank auch nochmal an meine LieblingsMaskenfrau Ilka!

- Franz und Yvonne, die wieder Super Orga arbeit geleistet haben und auch wenn es brenzelig wurde (aufgrund von Schlafmangel oder sonstwas) meist den Kühlen Kopf behalten haben.

- Das Essen: Top Niveau, wie Reiseleitungstechnisch gewohnt

- Peter: Die beste "Hand" die man sich Vorstellen kann. Danke, das du mir unter die Arme gegriffen hast. Deine Belohnung hast du dir ja quasi schon abgeholt, mein kleiner Kuschelbär :D

- Die GSC, die durch ihre Spontanen Ideen neues Spiel generiert haben

Nunja, es gab diesmal aber auch einige Negative Punkte.....
NEGATIV:

- Location: Das Gelände an sich ist eigentlich super, aber mich haben Vorallendingen die vielen vielen OT Sachen gestört: Parkende Autos, Paintballer, Verkehrslärm von der Untenliegenden B 49, Der Betreiber mit seinem Golfkart (auch wenn das Golfkart ansich Cool war) und zu guter letzt Fahrad fahrende Kinder am Samstag morgen.
Für mich brauchte es eine ganze Zeit, bis ich als Zombie im Richtigen Feeling war.....

- Trennung von "Freitags" und "Samstags"-Con: klar es war das erste mal, das ihr ein 2 Tages Con gemacht habt, aber dieser Cut Freitag Nacht hätte nicht sein müssen. Es wurde hier auch schon angesprochen. Für uns Zombies ist dadurch eine zu Große Lücke, vorallem am Freitag Abend entstanden. Der Aufwand für die Maske hat sich eigentlich nicht wirklich gelohnt, wenn ihr mich Fragt. Dafür war der Zombie Einsatz am Freitag einfach zu kurz.
Dafür war der Samstag dann etwas zu Lang. Er ging Quasi um 06:00 uhr los und endete erst gegen 01:00 Uhr am Sonntag morgen. Hier muss man nochmal an der Verteilung der Zeit schrauben.

- Zu wenige Zombies: Das ist wohl mein Größter Kritikpunkt: Wir hatten viel zu wenig Zombies ! bei der Geländegröße, bei dem Plot hätten wir mindesten das Doppelte an Zombies gebraucht, um eine ernsthafte Bedrohung darstellen zu können. Mit den SC mit den ich bisher gesprochen hab sagten mir alle (!) das die Hauptbedrohnuing keinesfalls die Zombies waren.
Dadurch das wir so wenige waren, mussten wir ab Samstag Nachmittag die Zügel deutlich anziehen: Mehr Treffer, schnellere Respawn rate, mehr Beweglichkeit und Aggresiverer Umgang....
Die erste Tageshälfte am Samstag bestand daraus, die SC "Melken" zu gehen, also Munition zu sammlen. Das war Teilweise schon etwas demotivierend

- die Hygieneischen Bedingungen und Waschmöglichkeiten: Leider waren die Dixis nicht so Sauber, wie vom Hohen Reiseleitungsstandart gewohnt. Auch die Duschmöglichkeiten, die es zwar gab, aber doch etwas weiter weg waren nicht so der Hit, weil Dreckig. Allerdings kann man da der Reiseleitung keinen Vorwurf machen. Zum Glück hatten wir noch warmes Wasser, weil die Frauen nicht schnell genug waren Zombiejagd

- Die Unterbringung im Bunker: die Bunker ansich waren OK, allerdings , da im Hang gebaut, auch recht Feucht-kalt. Da half auch der beste Schlafsack nicht soviel. Die Viecher, sieht man mal von den Fröchen ab, gingen eigentlich, hatte "nur" 6 Mückenstiche.

- Die Musik auf der Aftershowparty: naja wohl ein kleineres Übel

- Das fehlen von Vielen Stammgästen: Schade, wo wart ihr? Wir hätten euch sehr gut (Gerade auf Zombieseite) gebrauchen können

- Die Funkgeräte: Funktionierten nicht immer zuverlässig. Größter Kritikpunktan den Funkgeräten: Reichweite.

FAZIT:
Es war trotz der Negativpunkte ein Tolles, wenn auch nicht das stärkste Reiseleitungscon.
Verbesserungsbedarf sehe ich OrgaTechnisch nur an wenigen Punkten:

- Wenn ihr weiterhin 2 Tages Cons machen wollt, dann holz euch noch 1 -2 leute mehr ins Boot, die NUR für Orga Sachen da sind!
Somit könnt ihr den Reisegästen eine Tollere Reise ermöglichen und Ihr steht nicht permanent unter Spannung.

- Kalkuliert mehr NSC Plätze ein, damit man dann auch wirklich genug hat und nicht Improvisieren muss (was ein Stressfaktor sein kann).

- Konzentriert euch auf eure Stärken: Geile, Stimmungsvolle Cons, wenns sein muss auch wieder 1 Tages Cons, damit ihr eurem Guten Ruf nicht schädigt <3

Mehr fällt mir im Moment nicht ein, aber ich denke ich habe das Gesagt, was ich sagen wollte.

Für mich war es das Allererste mal, das ich den Haupt NSC Koordinator gemacht habe. Mir hat es Super viel Spaß gemacht und ich bin sehr sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und würde sie Liebend gerne wieder machen, vor allem, wenn man so tolle NSC koordinieren darf!

Zum Schluss möchte ich mich noch bei den "alten Hasen" bedanken!
Es war Super schön mal wieder mit euch durch die Gegend zu Wanken und alten Zeiten zu fröhnen!

Alles in Allem eine Tolle Erfahrung!

Danke an alle, die das Möglich gemacht haben!

_________________
Halt das Rohr, der Bunker stürzt sonst ein!!
Der Rave ist VOrbei!
Zombies sind nicht Schuld - Wir brauchen mehr Gedult!!
GEILES MÄUSCHEN!
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Re: Aus Sicht des NSC Koordinators
BeitragVerfasst am: Do Sep 03, 2015 11:29 am Antworten mit Zitat
Langer


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Janikus hat Folgendes geschrieben:

@Langer: Schöne Review, auch wenn du Hier und Da auch das IT Verhalten der SC Mitbewertest, was meiner Meinung nach nicht ganz Fair ist, bzw nicht zu einer Produktiven Review gehört.
Hier ist es wirklich mehr ein Persönlicher Erfahrungsbericht als eine Konstruktive Kritik, ist aber auch OK


Kleines Missverständnis: Ich hatte gar nicht die Absicht, ein objektives "Review" der Con zu verfasssen oder diese zu bewerten; sorry. Ich wollte nur alles nochmal loswerden, was mir nach der Con noch im Kopf rum ging (eben auch viel persönliches) und da noch etwas Feedback dazwischen streuen - sowohl an die Orga als auch an meine Mitspieler. Da ich auch leider bei Facebook die passende Gruppe nicht finde komme ich sonst nirgendwo dazu.
Smile
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Verfasst am: Do Sep 03, 2015 11:29 am
Forenking
 






BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2015 10:57 am Antworten mit Zitat
DerOlleFulci


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Nun also bin ich tatsächlich 2,5 Tage lang im Erholungsurlaub und komme auch mal zum Schreiben. Ich bin weg vom Streß, ich war wandern und baden, habe die Arbeit etwas vergessen, gerade läuft der Compiler und ich komme mal zur Ruhe. Ach ist das schön.


kurz: Es war mir wieder eine Freude bei meinem Lieblings-Reisebüro eine Fahrt in ferne Welten zu buchen und dem inneren Zombie freien Lauf zu lassen.

Wetter:
Hat gut mitgespielt. Die Rückfahrt war aber erbärmlich heiß.

Anfahrt:
Lange her in einer weit, weit entfernten Galaxie...
Und das auch noch Freitag nachmittag. Und Sonntag bei der albernen Hitze. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, ne? Smile

Ort:
Das Gelände der Paintballfabrik ist für solche Unternehmungen durchaus reizvoll und bietet einiges an Aufbauten, kleinen Bunkern (1 Raum), Waldgelände, Wege und dergleichen. Es ist auch vergleichsweite weitläufig, was Vor- und Nachteil sein kann.
Man muß allerdings tagsüber mit viel Hintergrundlärm durch die Paintballer rechnen.
Schade, daß der Gestank etwas unterging. Ich habe Sa früh am Boden liegend ein wenig davon mitbekommen. Hatte mich ja schon so sehr drauf gefreut. Vielleicht macht sich das in geschlossenen Räumen doch noch besser.

Örtchen:
Naja, es gab etwas und das war schlicht und sauber. Okay. Was allerdings doch vermißt wurde waren die Duschen.

Unterkunft:
Hehe, unter Bunker und Etagenbett hatte ich mir noch was anderes vorgestellt, aber es war okay. Bei der Jahreszeit geht das noch und die Holzkästen... naja, wenn man so an manche Katakomben denkt wo die Leute die Leichen in solchen Alkoven untergebracht haben... höhö.
Ich habe jedenfalls schon schlechter geschlafen. Mit etwas polsternder Unterlage und Schlafsack durchaus akzeptabel, Strom hatten wir ja dann auch noch am 2. Abend.

SCs:
Ist aus Zombiesicht natürlich etwas einseitig. Was ich an direkten Kämpfen selber und höchstpersönlich erlebt habe war für mich durchaus fair. Kopftreffer mit Schlagwaffen wurden sehr vorsichtig geführt und beim Zielen schien man auch Rücksicht auf uns Zombies zu nehmen. Dennoch waren einige Mitzombies schon froh eine Brille aufzuhaben, es kann halt auch mal was Richtung Auge gehen.
Ich hätte mir ab und an etwas weniger Gefeixe seitens der Spieler gewünscht und war auch über die Munitionsmengen überrascht die aufgefahren wurden.
Es gab auch sehr viel helles Licht, das ist immer so eine Sache. Klar, man will was sehen, man will auch die wunderschönen Zombies bewundern können, aber es ist schon nicht so einfach 15 Leuten, die einem mit Baustrahlern in die Augen leuchten, entgegenzuwanken.

Einige Aktionen liefen praktisch ohne Zombies ab, da sind wir etwas aneinander vorbeigelaufen. Naja, dann war es halt mal einfach zu holen. Und bei dem ungünstigen Verhältnis SC : NSC (ich predige ja immer 1:2 für ein Zombiecon, und hier war es 2:1) ist es auch nicht einfach schnell Zombies da zu haben wo sie gebraucht werden. Bzw. eine konstante, leichte Bedrohungslage aufrechtzuerhalten.

Putzig war auch, daß ich anfangs stets auf Brauchbares untersucht wurde (looten), doch als ich dann was dabei hatte, sogar sehr sichtbar, hatte ich irgendwie das Gefühl diesbzüglich absolut ignoriert zu werden. Naja, vielleicht waren die Leute schon zu sehr durch.

NSCs:
Kommt an mein faules Herz meine Kinderchen! Smile
Leider waren wir viel zu wenige, wohl nur 20 statt der geplanten 40 und etwa 5 Leute von den 20 auch noch als Lebend-NSCs gebunden.
Ein Gutes hatte es, das Schminkteam war dadurch nicht zu 120% ausgelastet sondern hatte zwischendrin mal Luft und konnte sich auch mal Zeit nehmen. Natürlich braucht es manchmal recht schnell ein paar Zombies, da ist dann nochmal Druck aber im Mittel schien das etwas entspannter zuzugehen.
Dafür hatten wie dann auch wieder mit Liebe zum Detail geschminktes Gammelfleisch.

Es war auch wieder erhebend mit Euch allen im Vollmondschein stöhnend durch den Wald zu wackeln.

Essen:
Einer der wichtigsten Teile eines Cons. Oh ja.
Sehr gut.
Es gab lecker und dann auch mit Rücksicht auf alle Ernährungsgruppen (also vegan, was auch viele Allergien mit abdeckt). Besonders wenn man auch noch bedenkt, daß die Küche wohl auch arg unterbesetzt war. Hier in Zukunft einfach spontan anfragen.
Vielen Dank also an die Küche für das viele, wohlfeile Essen und einen Dank auch an die eingesprungenen Helfer. Ich weiß, wie Küche ist und daß man da auch mal freidreht wenn man unter solchen Bedingungen für sehr viele Leute das Essen gleichzeitig auf den Tisch bringen soll. Hut ab!

Orga:
Ich bedanke mich janz herzlich bei Sie! Ich bin wieder gut gereist und freue mich auf ein Ereignis im kommenden Jahr.

Fazit:
Vielleicht war das Con nicht ganz so endlegendär wie z.B. das Totenstille (Gestank!!!) (was ich als SC und dann als NSC miterlebt habe), allerdings war es wohl auch das erste Nicht-Doppel-Con bzw. eines was eben mal über 2 Tage ging. Zieht man nun noch in Betracht, daß die Küche und NSCs nur zu 50% besetzt waren so ist das doch alles sehr gut gelaufen. Gerüchten zufolge hatten sie Spieler ja durchaus Spaß und auch Spiel untereinander, wir NSCs hatten eine gute Zeit miteinander, auch wenn wir sehr viel (aufgrund der niedrigen Zahl) im Einsatz waren. Wir fühlten uns jedenfalls gut aufgehoben, verpflegt und geschminkt.
Sicherlich ist einiges vom Plot liegengeblieben, aber das sind Punkte wo man vllt. als Orga nochmal eine Nachlese machen und beim nächsten Jahr evtl. etwas justieren kann. Zudem hat man eh etwas Schwund wenn Plot auf Spieler trifft, die manche Situation anders einschätzen, bewerten und damit umgehen als geplant. Paßt schon.
Prima Con, ich buche gerne wieder!
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 14, 2015 2:39 am Antworten mit Zitat
YvonneWagner
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Ein schnelles Feedback allgemein:

Wir haben ein überwiegend positiv bis sehr begeistertes Feedback (bis hin zu beste Con) über die vielen Kanäle bekommen. Das freut uns natürlich.

Am Meisten hat mich überrascht, dass unser Idealplan (so schnell) aufgegangen ist, dass die Spieler eine Gruppendynamik und Zugehörigkeit aufbauen, die verbunden mit einem Pflichtbewusstsein sehr hoch war. (Das war dann auch ein wenig das Problem, denn der gewisse Schlafmangel war schon bewusst. Mit Möglichkeit zum Ausgleich, der eben Aufgrund dessen nicht genutzt wurde/werden konnte.) Der Focus lag diesmal definitiv, wie ausgeschrieben, am Rollenspiel untereinander – das sagt dann im Spiel nicht Jedem zu. Für die haben wir eine gute Möglichkeit gefunden auch noch ihren persönlichen Spaß zu haben, wie eben die Deserteure.

Ehrlich gesagt haben wir noch mit viel mehr geplant bzw. mit einer Auflösung unserer vorgegebenen Ordnung, Meuterei etc. Wer rechnet schon als erfahrene Orga damit, dass ein Plan funktioniert! XD Aber es freut mich, dass es so eine intensive Erfahrung für Viele war.

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Leider anderes Thema:

Zu den bisher hier geäußerten Statements möchte ich dann nach langem Überlegen doch ein paar Dinge sagen.

Vorweg: Von der Idee es Allen recht zu machen verabschiedet man sich als Spielgeber recht schnell, weil ein Ding der Unmöglichkeit. Aber wir sind, und werden immer bemüht sein, ein großmöglichstes Maß an Zufriedenheit bei allen Seiten hervor zu rufen. Das ist allerdings keine einseitige Sache, sondern lebt eben von einem Austausch untereinander - eben vor allem vor und während der Con. Wir als Reiseleitung haben ein sehr gutes Infopaket, was rechtzeitig vor Beginn verschickt und Vieles zusätzlich persönlich/und auf der Veranstaltung kommuniziert wurde. Darin findet man Infos zu Unterbringung, Lokation, Verpflegung, grober Ablauf, Setting, Duschen etc.

Letztlich ist es die Eigenleistung des Teilnehmers sich mit den Bedingungen und Informationen auseinander zu setzen. Oder andere Dinge/Probleme/ Schwierigkeiten/aufkommende Fragen während bzw. vor der Veranstaltung zu kommunizieren, damit sie abgestellt werden können.

Beispiele:
Betrifft z.B. die Duschen. Wenn die dreckig waren, warum bekommen wir nicht Bescheid? Ich hab selbst mehrmals Freitag nachgefragt und muss das Problem dann hier erst lesen. Verstehe ich schlicht nicht.
Generell: sanitäre Anlagen waren zwei Container mit Keramik-Klos und bei den NSCs direkt zwei Dixies für knapp 30 Leute, also mit Maske. (Und ich bin Dixie-Klo-Prinzessin). Wo genau lag das Problem damit?

Verpflegung. Wenn etwas fehlt oder leer ist, dann sagt doch bitte einfach was, wie mehrmals gefordert und erfragt. Schade, weil unnötig für euch bzw. die Betreffenden und uns!

Essen war mehr als genug da, aber bei dem Wetter und der unregelmäßigen Anwesenheit kann und will man halt nicht alles Ewigkeiten da stehen lassen. Da sind wir einfach auf eine Resonanz angewiesen. Die Möglichkeiten dafür waren zahlreich und kommuniziert.
(Und ne riesen Tüte mit Snacks stand schon Freitags bei euch auf dem Tisch, mal so am Rande.)


Insgesamt kommen mir hier einige der Punkte so vor, wie nach einer Oper zu befinden, dass zuviel gesungen wurde. Oder im Wald zuwenig Meer.

yVonne

P.S. Ich möchte Niemanden vor den Kopf stoßen, sondern Jeden von euch wieder am Start haben <3
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 14, 2015 1:03 pm Antworten mit Zitat
Ela


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Huhu,

da möchte ich dann ganz kurz Stellung zu nehmen.. Stellungnahme zur Stellungnahme, sozusagen. Wink

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist, eine Großveranstaltung auf die Beine zu stellen. Man braucht eigentlich doppelt so viele Hände, Beine und Ohren, fünf Gehirne und bestenfalls eine Anti-Schlaf-Kapsel, mit der man mindestens zwei Tage durchfunktionieren kann.

Da das naturgemäß nicht nur nicht geht, sondern auch ziemlich verstörend aussehen würde, ist es klar, dass manche Dinge einfach untergehen.

Vorab: Ja, natürlich wussten wir, was auf uns zu kommt in Sachen Unterbringung etc. Aber man darf glaube ich trotzdem Feedback dazu geben. Wink

Was die Duschen angeht (wobei das wirklich nur ein Nebenpunkt ist und meiner Meinung nach zwar angesprochen gehört, aber kein Grund ist, wirklich ein Drama draus zu machen, was mir auch fern lag):

Es hieß, es ist mehr als genug heiß Wasser da. Tatsache ist, dass nach ca. 10 Minuten nur noch kaltes Wasser kam und auch dabei blieb. Das wurde mitgeteilt. Es wurde ebenfalls mitgeteilt, dass die Duschen dreckig waren.
UND es wurde auch mitgeteilt, dass die Essensverteilung suboptimal gelaufen ist.

Mehr als auf der Con ansprechen und kommunizieren können wir nicht, aber es ist (mir zumindest) auch klar, dass selbst angesprochene Sachen binnen Minuten vergessen werden können, weil einfach tausend andere Dinge grad wichtiger sind. Was auch okay ist, nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Freitag gab es bei den NSC unten definitiv keine Snacks. Selbst wenn da genauso heuschreckengleich alle drüber hergefallen wären, gab es auch keine leeren Verpackungen oder sonstige Anzeichen dafür und soweit ich das von den anderen NSC mitbekommen habe, haben die auch nichts gesehen. In der Maske war was, ja, aber das war, soweit ich gehört habe, privates Zeug. Dafür kam Samstag morgen gleich ein riesiger Haufen, zeitgleich mit dem Sorry, dass am Abend zuvor zu wenig Fleisch auf dem Grill landete, weil das im Kühlschrank (oder sowas) vergessen wurde.

Ein Beispiel gleicher Art war, dass ich direkt nach der "Abnahme" einer Ingamewaffe seitens der Spieler sofort sämtlichen Orgas Bescheid gesagt habe. Nach der Abschlussrede bin ich dann zu dir, liebe Yvonne, um nachzufragen, ob das Ding aufgetaucht ist - und bekomme da dann erst recht ungehalten zu hören, dass du a) von nichts weißt und ich das b) hätte sofort ingame ansprechen müssen. Zum Glück bekam das einer der Spieler mit, der wusste, um welche Spielerin es sich gehandelt hatte und dann klärte sich alles auf (btw.. liegt die Waffe noch bei euch herum, aber das können wir später in Ruhe absprechen).

Nur dann bitte nicht sagen, es hätte keiner was gesagt. Wink

Umgekehrt möchte ich selbstredend auch keinen vor den Kopf stoßen. Kritik üben ist nach einer Con für mich genauso wichtig wie Kritik zu erhalten, denn nur so kann man sich verbessern.

UND ich freu mich auch auf das nächste Event, wo ich gern wieder dabei sein möchte. Mir hat es nämlich trotz der winzigen Kritikpunkte wirklich gut gefallen und biete mich auch gern als zusätzliches Paar Hände, Augen, Ohren oder Beine (allerdings nur ein Hirn..) zum Support an.



Wo bleiben eigentlich die Fotos? :D

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BeitragVerfasst am: Mi Sep 16, 2015 6:29 pm Antworten mit Zitat
Middy


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Kurz und schlicht - es war mir ein Fest mit Euch!! Immer wieder gern - egal in welchem Setting.
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 25, 2015 11:31 pm Antworten mit Zitat
YvonneWagner
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Liebe Ela,

mein Post richtete sich gegen Niemanden persönlich. Da der Meinungsaustausch aber nun mal öffentlich stattfindet und eben auch sehr Viele hier lesen, die nicht auf der Veranstaltung waren, ergab sich für mich ein etwas verzerrtes Bild.

Als Beispiel was ich meine: Ja, Freitag lief das mit dem Essen vielleicht für die NSCs Abends nicht optimal. Da 90% de Helfer ausgefallen sind, sind wir geschwommen, wie man in der Gastro sagt, und mussten auf spontane Helfer zurück greifen. Wir haben euch das Warum erklärt und uns dafür entschuldigt. Das dann zu Generalisieren empfinde ich eben als Verzerrung.

Mit Erfahrung in der Organisation weißt du ja auch sicher, dass es bei Informationen auf der Veranstaltung eine breite Streuung gibt und eben auch Infos nicht an die Stellen gelangen, wo sie eigentlich hingehören. Da können sich erfahrungsgemäß immer beide Seiten an die Nase fassen Wink

Beispiel Snacks – ich hab die Tasche eigenhändig auf dem Tisch platziert, darin war ein großes Glas mit der fetten Aufschrift „Zombies“ und habe mehreren Leuten, auch Verantwortlichen Bescheid gesagt. Die ist dann vor die Bunkertür gestellt worden und blieb da stehen, bis ich sie am Samstag hervorgeholt habe.

Nicht falsch verstehen, es geht nicht ums Recht haben. Letztlich ist es einfach schade für euch!

Und wir werden in Zukunfteine Tafel aufstellen, um „direkte“ Kommunikation zu ermöglichen. Notizen an und für euch und andersherum. Vielleicht wäre das noch mal eine Schnittstelle, wenn A was nicht weitergibt, B es wieder vergessen hat, C das eigentlich egal ist oder D gerade unterwegs.

Ich würde mir generell einfach mehr Miteinander als Füreinander wünschen  In diesem Sinne Allen ein schönes Wochenende.

P.S. Das ist auch weiterhin meine persönliche Sicht der Dinge und ggf. nicht die allgemeine Meinung der Reiseleitung. Smile
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BeitragVerfasst am: Do Okt 01, 2015 3:57 pm Antworten mit Zitat
Ela


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Zurück aus dem schönen Griechenland bleibt da eigentlich nur noch eins zu sagen:

Die Idee mit der Tafel ist klasse und auch alles andere kann ich so unterschreiben. Wink

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Verfasst am: Do Okt 01, 2015 3:57 pm
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